Medizinische Hinweise

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Medizinische Hinweise

Ihre persönliche Gesundheit ist und sehr wichtig. Jordanien hat laut 
Deutschen Auswärtigem Amt eine gute bis sehr gute medizinische 
Versorgung in den Städten zu bieten. Die Ärzte dort sprechen Englisch
und vereinzelt auch Deutsch. Seitens der Botschaft steht Ihnen im Fall
der Fälle immer ein deutsch sprechender Arzt zur Seite - zumindest
schon mal telefonisch.
Bei Bedarf kontaktieren Sie die Notfallnummer von Desert Rose Tours,
wir kümmern uns um Sie!

Die nachfolgenden Tipps des Auswärtigen Amtes sind nur eine Basis-
Information und ersetzen nicht den Besuch bei Ihrem Hausarzt oder
einem Arzt, der sich auf Reisekrankheiten spezialisiert hat.

 

Impfschutz

Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben.
Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin, die
Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts
für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu
vervollständigen (siehe Externer Link, öffnet in neuem Fenster
http://www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie,
Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung) sowie Mumps, Masern,
Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer
Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

 

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die
meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken,
z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes,
desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirr-
spülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln
gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer
Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer
aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem
Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

 

HIV/AIDS

HIV / Aids ist weltweit ein großes Problem und kommt auch in Jordanien vor, die
Inzidenz ist allerdings sehr gering (< 0,01% der Bevölkerung). Durch sexuelle
Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und
Bluttransfusionen oder sonstigen Kontakten zu Blut besteht grundsätzlich ein Risiko.
Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften
empfohlen.

 

Weitere Infektionskrankheiten

Insbesondere einige durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor,
sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniasi, Phlebotomus Fieber).
Insektenschutz beachten (z.B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).

 

Medizinische Versorgung

Das Versorgungsniveau ist zumindest in Amman sehr gut. Außerhalb der Hauptstadt
ist mit einigen Einschränkungen zu rechnen, v.a. auch hinsichtlich des
Rettungsdienstes bei Unfällen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslands-
krankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend empfehlenswert.

 

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen
Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen,
auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Auslandsreiseerfahrung haben,
beispielsweise Externer Link, öffnet in neuem Fenster www.dtg.org oder Externer Link,
öffnet in neuem Fenster www.frm-web.de .

 

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung
für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben
Sie selbst verantwortlich.

Quelle: Auswärtiges Amt.

 

Insekten

Aufgrund des trockenen Klimas gibt es im Großteil des Landes kaum Insekten.
In Aqaba können ganz selten Käfer vorkommen.
Gegen Stechmücken helfen die bekannten Mittel (lange Kleidung, Autan…).