Madaba

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Madaba

 

Das verträumte Madaba liegt etwa 30 km südwestlich von Amman. Die Stadt wurde  von den Moabitern gegründet (Moab war laut Bibel der Sohn von Lot), welche später vermutlich 720 v.Chr. von den Assyrern geschlagen wurden und sich in die Wüsten zerstreuten. Einige von ihnen wurden später Nabatäer. Zu Ende des nabatäischen Reiches 106 n.Chr. wurde Madaba in die römische Provinz Arabia integriert. 

Die ersten christlichen Zeugnisse in Madaba sind von 451 n.Chr.  In der römisch-byzantinischen Phase war Madaba Bischofssitz und eine hoch angesehene Stadt. Es folgten Zeiten unter persischer (ab 614 n.Chr.) und muslimisch-umayyadischer (ab 8.Jhd.) Herrschaft. In den Kirchen Madabas können Sie mehrere hundert Mosaike aus der dem 5. bis 7. Jhd. besichtigen.

Besonders berühmt in Madaba ist die griechisch-orthodoxe Sankt Georgs-Kirche. Sie wurde 1896 auf die Überreste einer im 6. Jhd. gebauten byzantinischen Kirche errichtet. Im ersten Halbjahr 2014 boomte die Kirche bei den Touristen: 18% mehr Besucher als im Vorjahreszeitraum wollten die bunte und liebevoll geschmückte Kirche sehen.
In ihr befindet sich eine 94 qm große Karte des Heiligen Landes, bzw. des östlichen byzantinischen Reiches, bzw. vom großen Palästina bis zum Nil-Delta, bestehend aus zwei Millionen bunten Mosaik-Steinchen aus dem 16.Jhd. Es ist das älteste Zeugnis, das Jerusalem als „Heilige Stadt“ bezeichnet. 

Das Erdbeben von 746 n.Chr. hatte verheerende Folgen für Madaba. Erst um 1880 kamen etwa 90 christliche Familien aus Kerak und hauchten der Stadt neues Leben ein.

Auch in der Bibel findet Madaba Erwähnung (siehe Josua 13:9 und 13:16).

Lassen Sie sich von Ihrem Reiseleiter durch die sehenswerten Orte führen, genießen Sie das gemütliche Flair in der Stadt und spüren Sie den Zauber, den die über 1000 Jahre alten Relikte versprühen!