Wadi Rum

Tel: +49 911 89 68 11 33  

Wadi Rum


Wadi Rum

 

Wadi Rum (gesprochen: „wadi ramm“) ist DIE Wüste in Jordanien. Von Amman aus fährt man etwa vier Stunden, von Petra und Aqaba aus etwa eine Stunde. Von fern sieht man schon
die überraschend faszinierenden, bis zu 1.800 m hohen Felsenformationen des UNESCO Natur- und Kulturerbes: Die Gegend wird auch Tal des Mondes genannt.
Das Wadi ist Naturschutzgebiet: Man findet hier keine Hotelanlagen, dafür aber unberührte Flora und Fauna in unendlicher Ausdehnung. Viele Beduinen ziehen auch heute noch mit
ihrem Vieh halb nomadenhaft durch die Wüste. Sie entstand vor 30 Millionen Jahren, als sich ein Spalt in der Erdkruste auftat, der außerdem das Rote Meer und den Jordangraben
formte. 

Der Beduinen-Prinz Faisal Bin Hussein hatte in Wadi Rum sein Hauptquartier, als er während des ersten Weltkrieges 1917/18 gegen die türkischen Besatzer kämpfte.
Es gibt einen mit sieben Oscars prämierten Film über diese Zeit, der nach dem wichtigsten Verbündeten der Araber benannt ist: „Lawrence von Arabien“.
Dieser britische Offizier war es auch, der das Wadi als „weitläufig, einsam und gottähnlich“ bezeichnete. 

In Wadi Rum haben Sie auf rund 74.000 Hektar die Möglichkeit, mit dem Jeep zu reisen oder auf je einem Dromedar (mit einem Höcker). Im Jeep hat man nach der Tour
weniger Muskelkater, aber man sieht und hört weniger. Die Kamele werden aneinander festgebunden und es ist immer ein Beduine bei Ihnen, der Sie führt und beim Auf- und Absteigen hilft.
Die Kamele werden sehr gut gepflegt und fressen sogar aus der Hand. Ihr Gepäck wird sicher im Begleit-Jeep verstaut. Sie werden begleitet von einem Team aus Kamelführer, Koch und
Guide. Nach einer kurzen Strecke tiefer in das Wadi Rum hinein erhalten Sie eine frische, arabische, warme Mahlzeit auf einer Picknickdecke.
Bis zum Abendessen an Ihrem Nachtcamp reisen Sie noch weiter durch die Wüste, wobei Sie immer wieder Pausen machen und Tee, Wasser und kleine Snacks erhalten.
Im Frühjahr werden Sie mit etwas Glück kleine Gruppe freilaufender Kamele mit süßen Fohlen sehen. Typisch für Wadi Rum ist der rosafarbene Sand.
In der Regenzeit bis etwa Anfang Mai überzieht ein bunter Blüten-Teppich das Naturschutzgebiet, unter anderem die hübsche rosafarbene Blume, nach der Desert Rose Tours benannt ist.
In der Trockenzeit können Sie riesige, ausgetrocknete Salzseen besichtigen.
Zu jeder Jahreszeit können Sie die originalen Felsinschriften der Nabatäer und Beduinen besichtigen, die teils weit über 2000 Jahre alt sind. 

 

Übernachtung in Wadi Rum

Den Sonnenuntergang erleben Sie auf einem Aussichtspunkt, den Rest des Abends sitzen Sie zusammen mit den Beduinen singend, spielend, oder
Geschichten-erzählend am Lagerfeuer. Das Abendessen ist wiederum eine frische, warme, arabische Mahlzeit, auf Wunsch wird auch vegetarisch gekocht. Abends kommen ab und
zu andere Beduinen aus Wadi Rum zu Besuch, die abends in der Wüste bei Shisha und guten Gesprächen entspannen. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit den Ureinwohnern der Wüste
zu plaudern. Die Beduinen sind äußerst warmherzig, interessiert und gesprächig. 

Bevor Sie in Ihrem Schlaflager (im Zelt oder unter freiem Himmel) einschlafen, schauen Sie noch einmal nach oben: der klare Himmel, die ungestörte Dunkelheit gibt Ihnen das Gefühl,
Sie stehen mitten im Weltall zwischen Milliarden von Sternen.
Nehmen Sie unbedingt warme Kleidung mit für die Übernachtungen im Wadi Rum: In der Nacht sinken die Temperaturen auf bis zu 4°C im Winter und 19°C im Hochsommer.
Tagsüber herrschen Temperaturen von etwa 15°C im Winter und 36°C im Hochsommer: Tragen Sie hier immer lange, helle, weite Kleidung und eine Kopfbedeckung.  

Tipp: wenn Sie das Kamel als Transportmittel wählen, versuchen Sie, anders als auf einem Pferd, Ihre Muskeln im ganzen Körper völlig zu entspannen.
Lassen Sie sich von den Bewegungen mitschwingen und lauschen Sie dem Knarzen der Hufe im Sand.